Christoph Rauhut

CEO,
Real Experts Network GmbH

“Microsoft Teams muss unter zwei Aspekten gestaltet werden: Orientierung und Freiheit.“

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Jenseits des Hypes: Was kann Microsoft Teams wirklich, was nicht?

  • Große Stärke beweist Microsoft Teams [kurz: MS Teams] als Kommunikationshub und Einstiegspunkt in einen Digital Workplace. Anwendungen aus dem MS Office 365-Ökosystem (Sharepoint, Planner etc.) sowie eine Vielzahl an externen Anbietern können reibungslos an MS Teams angebunden werden. Verbesserungsbedarf besteht im Vergleich zu Wettbewerbern wie Slack in Sachen User Experience.

Wo liegen die Fallstricke bei der Einführung von Microsoft Teams?

  • MS Teams-Anwendungsfälle müssen plausibel von anderen Systemen in Office 365 (z.B. SharePoint) abgegrenzt werden. Eine unklare Abgrenzung kann zu Verwirrung beim Mitarbeiter und „Wildwuchs“ in den Systemen führen. Um das volle Potential von MS Teams für sich zu nutzen, sind zielgruppengerechte Best Practices bei der Einführung unerlässlich.

Ihr wichtigster Ratschlag für Unternehmen, die Microsoft Teams für sich nutzen wollen?

  • MS Teams muss unter zwei Aspekten gestaltet werden: Orientierung und Freiheit. Mitarbeiter erhalten durch die Definition zielgruppenspezifischer Anwendungsfälle erste Best Practices, bekommen an gewünschten Stellen aber bewusst Entscheidungsfreiheiten, um MS Teams durch nutzerspezifische Anwendungen für Ihre persönliche Arbeitswelt zu nutzen. Dies fördert eine individuell gelebte, aber auch kollaborative Zusammenarbeit.