Simon Dückert

CEO,
Cogneon GmbH

“Microsoft Teams eignet sich auch für Szenarien des organisationalen Lernens.“

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Jenseits des Hypes: Was kann Microsoft Teams wirklich, was nicht?

  • Microsoft Teams [kurz: MS Teams] eignet sich nicht nur für die Zusammenarbeit in Abteilungen und Projekten, sondern auch für Szenarien des organisationalen Lernens. Communities of Practice und begleitende Gruppen zu Kursen und Seminaren sind zwei solche Beispiele. Der große Vorteil von MS Teams liegt in der Integration von Funktionen wie Chat, Dateiablage, Notizbuch (OneNote), Aufgabenplanung (Planner), Telefonie und Videokonferenz.

Wo liegen die Fallstricke bei der Einführung von Microsoft Teams?

  • Viele Nutzer sind bisher gewohnt, ihre persönlichen Informationen wie Dateien, Links und E-Mails selber zu organisieren und haben dafür gewohnte Strukturen. Beim Übergang zu MS Teams muss man sich jetzt im Team auf gemeinsame Praktiken und Vorgehensweisen einigen, damit kein Chaos entsteht.

Ihr wichtigster Ratschlag für Unternehmen, die Microsoft Teams für sich nutzen wollen?

  • Unternehmen sollten identifizieren, welche Anwendungsszenarien (Use Cases) sie für Teams haben, auch neben den klassischen Collaboration-Szenarien. Dafür kann man dann Beispiel-Teams oder Templates mit guten Praktiken bereitstellen, an denen sich die Nutzer orientieren können. Aber Vorsicht: es gibt (leider) keine One-Size-Fits-All-Lösung.

    Zusätzlich hilft ein kleines Formular „Collaboration Contract“ für jedes Team, in dem die grundlegenden Regeln der Zusammenarbeit (z.B. Umgang mit E-Mail, Umgang mit Dateien, Umgang mit Aufgaben, wofür OneNote nutzen etc.), gemeinsam festgelegt werden.